Abwasserentsorgung

Ist ein Grundstück bebaut, fallen Abwässer an, die es zu reinigen und dem natürlichen Kreislauf wieder zuzuführen gilt. Als Abwasser wird laut DIN EN 12056 und DIN 1986-100 Wasser bezeichnet, das durch Gebrauch verändert ist und jedes in die Entwässerungsanlage fließende Wasser, z. B. häusliches Schmutzwasser, industrielles und gewerbliches Abwasser, Kondensate und auch Regenwasser, wenn es in die Entwässerungsanlage abgeleitet wird.

 

Für eine intakte Umwelt ist die ökologisch richtige Abwasseraufbereitung von größter Bedeutung. Abwasser muss so beseitigt werden, dass hygienische Probleme ausgeschlossen sind. Die Abwasseraufbereitung erfolgt üblicherweise zentral in Kläranlagen. Die Ableitung von Schmutz- und Regenwasser erfolgt  unterirdisch in einer öffentlichen Kanalisationsanlage. Das Abwasser wird einer Sammelkläranlage zugeführt. Wenn dann das Wasser mechanisch, biologisch und möglichst chemisch gereinigt ist, wird es in ein Gewässer abgeleitet. 

 

Dort, wo Abwasser nicht oder noch nicht der öffentlichen Kanalisation zugeführt werden kann dürfen in Ausnahmefällen Kleinkläranlagen und Gruben zur dezentralen Abwasserbeseitigung hergestellt werden. Kleinkläranlagen nach DIN 4261 für bis zu 50 Einwohnern sind genehmigungspflichtig; sie unterliegen wasser- und baurechtlichen Vorschriften. Gewerbliches Abwasser darf in Kleinkläranlagen nicht eingeleitet werden.

 

Als umweltfreundliche Maßnahmen zur Senkung des Wasserverbrauchs kommen Regen- und Grauwassernutzungsanlagen in Betracht. - Lassen sie sich beraten. Information, Planung, Ausführung und Wartung. Alles aus einer Hand. Alles von Schöllhammer, dem Meisterfachbetrieb und zuverlässigen Spezialist für Wasser- und Abwasserinstallationsarbeiten.